2go2 Mallorca

Blog zur Insel im Mittelmeer

1 Jahr Mallorca: Wie geht es Dir? FAQ

6 Kommentare

Hey, wie läuft es so nach einem Jahr hier auf der „schönsten Insel der Welt“, wie das hiesige Inselradio Mallorca betitelt? Wir haben bei Freunden und Bekannten Fragen dazu eingesammelt, mit denen wir Dir von unserem Leben auf Mallorca erzählen.

Mallorca - I love it

Jetzt ist es tatsächlich schon ein Jahr, dass wir Mitte Oktober 2014 – etwas anstrengender als ’normale‘ Umzüge – in den Flieger nach Mallorca stiegen. Am 15.10. zogen wir letztes Jahr in unser gemietetes Häuschen im schmucken Santanyí ein.

Auf Facebook bat ich zum Jahrestag um Fragen: Ganz herzlichen Dank an Caroline, Es, Kerstin, Matthias, Paul, Petra, Robert, Su, Svenja, Ulf und Ulrike für die Rückmeldungen! Daraus sind 15 Fragen entstanden, die ich mit Rainer gerne beantworte.

Fragen zu 1 Jahr Mallorca – Teil 1

1 • OMG wo ist das Jahr hin?!


Hahaha, ja das frag ich mich auch gerade! Besonders wenn es viel Neues zu entdecken gilt, vergeht die Zeit ja wie im Flug. Besonders seit wir unseren Coworking Space gestartet haben, bringen auch die immer wieder neuen Coworker viel Abwechslung in unseren Alltag. Das war eine gute Idee.

2 • Wie war Deine Ankunftszeit?

Nun, ich möchte hier nicht noch mal Tränchen vergiessen, aber der Einstand war sehr hart. Wir hatten ja direkt am ersten Einzugstag einen Schwelbrand. So konnten wir gar nicht rumsitzen und mit dem Abschied aus München und Deutschland hadern: Es war einfach Anpacken angesagt (siehe „Zitronen im Sonnenparadies…“).

Rainer: Ja, Mallorca hat es uns nicht einfach gemacht, und die Einstandshürde war hoch. Es war quasi der Prüfungsstein um uns zu fragen: „Wollt ihr das wirklich?“ Die Antwort war ein klares „Sí“.

3 • Wie schnell habt Ihr Euch eingelebt, und seid Ihr bei den ‚Einheimischen‘ akzeptiert?

Durch die Ereignisse rund um unseren Einzug kam ich sehr schnell hier in Mallorca an. Mir gefiel die Einstellung der neuen mallorquinischen Nachbarn: ‚Es war hoffentlich niemand im Haus?! Habseligkeiten sind ersetzbar.‘ Fast täglich kamen sie vorbei und schauten nach, dass unser Haus wieder bewohnbar wird. Und das Haus ist richtig klasse. Wir haben im Garten Zitronen-, Orangen- und Mandarinenbäume – ein Traum! Obwohl wir mitten im zeitweilig durchaus quirligen Zentrum Santanyís leben, ist es in unserem Patio angenehm ruhig. Auf den Strassen treffe ich bereits viele Menschen, die ich kenne. Und auf dem morgendlichen Weg zum Büro habe ich viele Frauen, mit denen ich ein herzliches „Hola, bon día!“ austausche.

Rainer: Den Ort entdecken und rausfinden, wo man die alltäglichen und auch nicht-alltäglichen Dinge bekommt, die man so braucht, hilft enorm sich einzuleben. Viele Geschäfte sind gut versteckt und man fragt am besten die Einheimischen, wo es was gibt. Dadurch und durch einige Gespräche mit unserem Vermieter beim Schrubben des Hauses haben wir schnell ein Gefühl für den Ort bekommen und auch Informationen über Termine zu wichtigen Festen, bei denen sich der ganze Ort versammelt.

Doris: Yep. Oder auch die Einladung zu einem Ausgrabungs-Projekt mitzukommen. Das hat schon sehr etwas von ‚angekommen.‘

4 • Vermisst Du Familie und Freunde? Wie sehr vermisst Ihr die Heimat und die Familie?

Klar vermisse ich viele enge wie lockere Kontakte aus Deutschland. Etwas ‚Übung‘ habe ich darin bereits: Zum Studieren zog ich in eine andere Universitätsstadt, und nach meinen ersten beruflichen Jahren wechselte ich noch mal nach München. Meine Family lebt in Köln & Berlin, so lagen da bereits in München viele Kilometer dazwischen. Einige Kontakte gingen damals verloren, mit wichtigen Menschen werden Wege gefunden, verbunden zu bleiben. Zum Glück gibt es ja Telefon, Skype, eMail und Facebook. Sehr schön finde ich, dass es durchaus einige Mallorca-Urlauber gibt, die gerne bei uns vorbeischauen – oder wir uns mit ihnen irgendwo auf der Insel verabreden.

Rainer: Mir geht es genau wie Doris, ich war ja vorher schon viel unterwegs, und der Bekanntenkreis ist über ganz Europa verstreut. Ich bin ihr auch sehr dankbar für die Befütterung der sozialen Medien, das ist nicht so meine Stärke.

5 • Hat sich beruflich alles so entwickelt wie erwartet? Funktioniert das mit dem Flugpendeln zu den diversen Jobs? Zahlen die Auftraggeber die Flugkosten?

Wir haben uns für die Anfangszeit ein wenig aufgeteilt: Vorfahrt haben Aufträge jenseits Mallorcas Wassergrenzen für Rainer. Mit meiner langjährigen Coworking-Erfahrung und zunächst mehr Spanisch-Kenntnissen steht für mich unser Projekt Rayaworx im Fokus. Zu Workshops, für die ich in Deutschland gebucht werde,  sind innerdeutsche Reisekosten vergleichbar mit den Flugkosten von Palma. Insofern gab es da bisher noch keine Probleme. Darüber hinaus bearbeitet unsere kleine spanische Firma auch Aufträge, zu denen wir via Internet mit anderen zusammenarbeiten.

Rainer: Für meine Jobs ausserhalb von Mallorca habe ich Rahmenverträge mit den Firmen vereinbart, in denen Reisekosten mit abgedeckt sind. Grundsätzlich sind die Flugtickets ähnlich teuer, teilweise sogar günstiger als in Deutschland: Es ist je nach Buchungsvorlauf billiger von Palma de Mallorca nach Hamburg zu fliegen als von München in die Hansestadt. Dadurch hat kein Kunde bislang ein Problem damit.

Saludos de Santanyí, Doris & Rainer

2go2 Mallorca Rainer Doris

Du hast auch noch eine Frage? Stell sie uns gerne als Kommentar. Morgen Samstag geht es weiter mit Teil 2 unserer 365 Tage Mallorca-FAQ :)

Autor: DoSchu

digital communication consultant • coworking host @ Rayaworx / Mallorca • blogger at DoSchu.Com • founder of COWOXU Mallorca • digital pioneer • mobile enthusiast • speaker • moderator • networker • running on good coffee

6 Kommentare zu “1 Jahr Mallorca: Wie geht es Dir? FAQ

  1. Hui – so schnell zieht ein Jahr ins Land.
    Meine Frage lautet: Womit können Besucher aus der Heimat Euch richtig Freude bereiten – mit Brezen oder einer lokalen Tageszeitung oder ganz etwas anderem wie Frischhaltefolie oder einer speziellen Creme oder Luftschlangen oder oder oder?
    Liebe Grüße in die Sonne, Catharina

    • Das ist eine gute Frage :) Ich nehme sie mit auf! So viel schon mal: Lustigerweise treibe ich hier keine ungesalzenen, ungerösteten, geschälten Pistazien für mein Müsli auf. Aktuell scheint da auch in DE ein Engpass zu sein, da meine freundlichen Spürnasen bisher jedes Mal vor leeren Regalen stehen… Sonnige Grüsse, Doris

      • Schon erstaunlich, was man so vermisst. Und Du kannst Dir vorstellen, wonach ich nun die Augen offen halten werde ;)

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