2go2 Mallorca

Blog zur Insel im Mittelmeer


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Ein Besuch im … Castell de Bellver

Castell de Bellver

Ein Besuch wert: Castell de Bellver

Unternehmungslustig machten wir uns auf nach Palma. Wir wollten zum Mallorca Explorers Meetup, um gemeinsam mit anderen das Castell de Bellver zu besuchen. Wir trafen nette Leute – und einen famosen Ausblick!

Vielen Dank an dieser Stelle an Debbie, die sowohl die Meetup Gruppe Mallorca Explorers als auch das Treffen initiierte! Immer wieder wurde ich auf neue Meetups in München hingewiesen. Aber weil es kein „Santanyí“ in der Ortsauswahl gab, blieb ich zunächst noch auf „München“ eingetragen. Das musste jetzt mal ein Ende haben, also habe ich mich in der Meetup-App offiziell nach Mallorca umgemeldet. Und wurde prompt auf die Mallorca Explorers aufmerksam gemacht. Sehr gut!

Castell de Bellver: wundervoller Meerblick

Da wir mit den Motorrädern anreisten, trafen wir die Gruppe oben im Castell de Bellver, wo die Teilnehmer bereits die grandiose 360-Grad-Aussicht genossen. Auf jeden Fall ein Mallorca-Highlight mit dem Prädikat besonders sehenswürdig. Schaut selbst:

Im Rundgang um den Innenhof ist ein Museum zur historischen Entwicklung Palmas beginnend mit den ersten Ansiedlungen 1300 v.Chr.. Dazu jede Menge Skulpturen und eine Ausstellung, die dem berühmtesten Gefängnisinsassen des Castell gewidmet ist: Gaspar Melchor de Jovellanos, der Politiker und Schriftsteller der spanischen Aufklärung sass 1802-1808 im Staatsgefängnis zu Bellver ein.

Das Café war leider geschlossen, also traf sich die Gruppe auf der Terrasse des Hostal Corona in Palma de Mallorca – wie schön, denn das ist echt ein kleines Juwel. Die Atmosphäre sehr relaxed. Das Jugendstilhaus fiel mir schon bei der Anfahrt vom Castell auf. Und auf dem Parkplatz traf ich den am besten erhaltenen R4 der Insel an, dem ich bisher begegnete.

R4 und F800GS

Best erhaltener R4 der Insel neben F800GS

In der gemütlichen Meetup-Runde auf der Corona Terrasse kamen wir dann auf eine sehr lustige Besonderheit „der Deutschen“:

Vorbereitung ist alles – „be prepared“

Eigentlich wollte ich beim Losfahren Richtung Palma eine Wasserflasche mitgenommen haben. Dachte dann aber, Blödsinn, das Castell hat ja ein Café. Und das Meetup will sich ja auch zum Trinken gesellig zusammenfinden. Bei der Wärme hat mir das Wasser dann schon sehr gefehlt; Der Kiosk des Castell verkaufte nur Eintrittskarten und Souvenirs, nichts Trinkbares. Und dann ist das Café geschlossen!

Wir Deutschen lieben es vorbereitet zu sein, ich ärgerte mich sehr, die Flasche nicht eingesteckt zu haben. Andere Nationen nehmen das viel gelassener. Linda aus UK wollte mir so gerne ein Foto auf ihrem Smartphone zeigen, aber das Gerät hatte keinen „Saft“ mehr. Egal. Haha! Kein Problem für meine vorbereitete Wundertasche: der daraus hervorgezauberte kleine Ersatzakku brachte Leben in ihr iPhone. „You are prepared“, sagte sie.

Besonders deutlich erwies sich das „be prepared“, als wir über meine neue Heimat Santanyí sprachen, und ich eine 3D-Postkarte von Mallorca zückte, mit der ich in Deutschland und auf Mallorca zeige,

Mallorca Postkarte 3D

Mallorca in 3d: Tramuntana und Levante fühlbar

  • wo genau ich im Südosten „meine Zelte“ aufgeschlagen habe
  • warum die Berge der Tramuntana im Norden Mallorcas schön zu Motorradfahren sind

„You really are prepared“, sagte Linda. Erstanden habe ich die Postkarte mit fühlbaren Berggipfeln bei einem der grossen Trekking- und Urlaubsausstatter, die in anderen Ländern wie Grossbritannien nicht so verbreitet zu sein scheinen wie bei uns. Für den Urlaub packen wir einen Reiseführer, eine Karte, … – vielleicht gehen viele gar nicht weit weg von ihrem Hotel. Aber sie sind vorbereitet, sollten sie die Umgebung erkunden.

Ich liebe meine 3D-Postkarte. Und manchmal auch unser „vorbereitet sein“ :) Was ist Dein typisches „be prepared“?


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Wie praktisch ist das denn: Gestoria

Schon mal dran gedacht, jemand anderes loszuschicken, wenn ein Ämtergang ansteht? Wer hört auch öfters den Amtsschimmel wiehern, wenn die gestelzte Sprache eines Behördenformulars dreimal zu lesen ist? In Spanien gibt es in diesen Fällen professionelle Unterstützung: die so genannten Gestorias.

Wenn ich schon in meiner eigenen Sprache manches Formular nicht auf Anhieb verstehe, machte ich mir Sorgen, wie das wohl in Spanien sein wird. In meinen Kursen habe ich Alltags-Spanisch gelernt, nicht „Behördisch“. Und bei einer Firmengründung im Ausland will ich möglichst wenig Fehler machen.

Foto: Africa Studio / fotolia.com

Formularausfüllen ist wie Kreuzworträtseln (Foto: Africa Studio / fotolia.com)

Vermittler zwischen Bürgern und Behörden

Also freuten wir uns sehr, als wir im Buch Auf Mallorca leben und arbeiten von den Dienstleistungen der Gestorias lasen.

Da dem Staat durchaus bewusst ist, dass der Bürger mit ihm nicht mehr ohne sachkundige Vermittlung zurechtkommt, hat er schon vor längerer Zeit eine Ausbildungsverordnung erlassen, welche die Anforderungen an einen Gestor und dessen Werdegang festlegt.
Gestorias auf Mallorca / Reisebuch.de

Gut: Der Service kostet Geld. Spart jedoch Zeit und gibt uns mehr Sicherheit bei der Firmenanmeldung kein Häkchen in einem Antragsformular falsch zu setzen.

Einige Bekannte in Deutschland meinten gleich, das wäre wirklich eine praktische Dienstleistung, die sie auch gerne in Deutschland nutzen würden. Moment… eigentlich sind wir als Bürger der Staat und die ausführenden Organe wie Behörden unsere Angestellten. Und daher sollten unsere Angestellten verständlich mit uns kommunizieren. Oder?

Im direkten sowohl Social Media-Bekanntenkreis hörte ich mich um, ob mir eine Gestoria empfohlen werden kann. Zunächst kam da lange Zeit kein Echo zu mir zurück. Also studierte ich die Websites der Gestoren auf Mallorca hinsichtlich Spezialgebieten, Sprachen der Mitarbeiter etc. Ein Online-Auftritt sah etwas frischer aus als die anderen und weckte mein Interesse. Jedoch wollte ich mich bei so einer wichtigen Entscheidung nicht von einer etwas Branchen-unüblichen Website leiten lassen.

Schließlich erhielt ich eine persönliche Kontaktvermittlung auf Mallorca, welcher mir ausgerechnet die Gestoria empfahl, die mir per Website bereits zusagte. Montag lernten wir uns persönlich kennen, und wir beantragten unseren Firmennamen für die zu gründende S.L. in Spanien. Mittwochabend kam per E-Mail die Nachricht, dass aus den eingereichten Bezeichnungen bereits ein Name gewählt wurde. Flott!

Foto: Africa Studio / fotolia.com


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Über Blog-Visitenkarten und schöne Meerfotos

„Wie heisst dein neues Blog noch mal?“ Die Frage kennen sicher einige Blogger unter uns, wie zuletzt auf dem Ironblogger München Treffen. Eine Visitenkarte zum Blog habe ich bisher selten bekommen. Eher den Hinweis, google dies und das dann findest du mich. Nur: Denke ich noch mal daran?

Daher bin ich ein Fan von „haptischen Remindern“: Visitenkarten – und Postkarten, Grusskarten oder Postkartenkalendern. Einige können sich sicher noch an meine Kartenprojekte für DoSchu.Com erinnern. Also Motive und Meerfotos von Mallorca-Trips rausgesucht und Visitenkarten drucken lassen.
Fotos: DoSchu

Das MOO Prinzip

Wo drucke ich bevorzugt meine Visitenkarten? Einerseits bei Cyberhafen in Berlin andererseits bei MOO in London. Denn MOO bietet zu günstigen Konditionen abwechslungsreiche Karten-Sets mit verschiedenen Motiven.

Einfach Fotos oder Grafiken bei moo.com hochladen (maximal 50 Motive), und die bestellte Anzahl Visitenkarten (oder Postkarten) wird automatisch auf die hochgeladenen Bildvarianten verteilt. Die Rückseite mit Kontaktangaben bleibt für jede Karte gleich.

Für ergänzende Angaben – z.B. sobald unser gewünschter Name für den Coworking Space gesichert ist – habe ich auf der Rückseite viel Platz gelassen. So könnte ich praktische quadratische Mini-Aufkleber im Stil eines Logos für Smartphone-Apps bei moo drucken lassen („Sticker Books“, gleiches Konzept wie bei den Karten). Wahrscheinlich jedoch werden wir einen Stempel schnitzen lassen.

Sinnvolle Punkte bei der Papierwahl

Statt dem glatten Oberflächen-Finish meiner bisherigen MOO Karten habe ich mich dieses Mal für die Papiersorte MOO Papier „Grün“ entschieden. Laut Anbieter wird das Papier aus 100 % Recyclingpapier sowie mit Windenergie hergestellt.

Die Karten fühlen sich super an, haben eine matte Oberfläche. „Typisch recycled“ wirken sie nicht. Wichtig war mir, dass sie perfekt beschriftet werden kann. Oder die Farbe beim Stempeln mit dem kommenden Geschäftslogo nicht verschmiert. Und das trifft zu.

Apropos selbstgestaltete Visitenkarten. Bloggerin Anne / neontrauma.de ist auch ein bekennender Fan der MOO Cards und setzte bei ihrer Kartengestaltung zum Blog noch eins drauf: Quasi eine DIY Stanze für die persönliche Note. Gefällt mir sehr!

 

Auswahl mit Aha & Story

Wer uns jetzt bittet, „haltet mich über eure Pläne auf dem Laufenden“, bekommt die Kartenauswahl vorgelegt. Und weil es eigene Fotos sind, gerne die Story zum Bild dazu.

Schöner Zusatzeffekt: Ich erhalte Feedback zu den Motiven und sehe, welche am besten ankommen. Das lasse ich dann später in die Bebilderung von Website oder anderem Material zum neuen Business einfließen.

Welches Motiv gefällt euch am besten?

Fotos: DoSchu


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Helm auf – Mallorca im Blick

Wir sind vor 5 Jahren das erste mal nach Mallorca geflogen, um Motorrad zu fahren – und vor allem um einen Enduro Kurs bei Johannes von Mallorquin Bikes zu machen.
Er hat uns wunderschöne Ecken und Ausblicke gezeigt, die wir alleine nie gefunden hätten. Seine Spezialität ist „Enduro Wandern“, d.h. mit einem geländetauglichen Zweirad über Straßen, Feldwege und auch quer durchs Gebüsch, um Land und Leute kennen zu lernen. Dieses Foto fasst alles zusammen:

Mallorca mit der Enduro entdecken

Mallorca mit der Enduro entdecken

Mallorca zu Füssen, der Ausblick grandios und die Ruhe (hier nicht im Bild) perfekt – zumindest solange die Enduros aus sind :-)

Also, wer mal ins Gelände will und sich alleine noch so ganz traut, sollte einfach mal bei http://www.mallorquin-bikes.de/ vorbei schauen. Es lohnt sich immer.


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Mi Profesor es un Gato – App-Test

iPad App ScreenshotSpanisch lernen mit Rosetta Stone ist schon prima. Bei der von uns gewählten Offline-Version des Kurses ist jedoch keine mobile App-Nutzung dabei. Also habe ich mir eine Alternative fürs Tablet gesucht: Bei der CatAcademy wurde ich fündig.

Nicht unähnlich zu Rosetta Stone werden bei Cat Spanish von CatAcademy die spanischen Sprachelemente mit Bildern geschult.

So beschreibt es der Anbieter in der App-Beschreibung auf itunes:

„Think Rosetta Stone, to the power of LolCats.“

Katz und Hund bei CatSpanish

Klar dass dabei kein Hunde-Bashing fehlen darf…

Dabei wird viel mit Multiple Choice und Wort-Zuordnungen gearbeitet. In den „Reviews“ zu jeder Einheit wird das Wissen darüber hinaus auch mit Freitexteingaben geprüft. Das hatte ich zunächst übersehen und erst später festgestellt, wie wichtig es ist, das Gelernte auch frei schreiben zu können. Weiterlesen

Mallorca Gruss: März 2014

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Mallorca Santanyi

Vor wenigen Wochen waren wir auf Mallorca. Wir suchten die Mandelbüten und ein Plätzchen für unser kommendes Projekt.

Über airBnB buchten wir ein Stadthaus in Santanyí. Gleich um die Ecke unserer Unterkunft erfreute uns dieser Brunnen mitten auf der Kreuzung. Hier gibt es eine Erfrischung im Sommer beim Überqueren der Strasse…