2go2 Mallorca

Blog zur Insel im Mittelmeer

Wie praktisch ist das denn: Gestoria

Ein Kommentar

Schon mal dran gedacht, jemand anderes loszuschicken, wenn ein Ämtergang ansteht? Wer hört auch öfters den Amtsschimmel wiehern, wenn die gestelzte Sprache eines Behördenformulars dreimal zu lesen ist? In Spanien gibt es in diesen Fällen professionelle Unterstützung: die so genannten Gestorias.

Wenn ich schon in meiner eigenen Sprache manches Formular nicht auf Anhieb verstehe, machte ich mir Sorgen, wie das wohl in Spanien sein wird. In meinen Kursen habe ich Alltags-Spanisch gelernt, nicht „Behördisch“. Und bei einer Firmengründung im Ausland will ich möglichst wenig Fehler machen.

Foto: Africa Studio / fotolia.com

Formularausfüllen ist wie Kreuzworträtseln (Foto: Africa Studio / fotolia.com)

Vermittler zwischen Bürgern und Behörden

Also freuten wir uns sehr, als wir im Buch Auf Mallorca leben und arbeiten von den Dienstleistungen der Gestorias lasen.

Da dem Staat durchaus bewusst ist, dass der Bürger mit ihm nicht mehr ohne sachkundige Vermittlung zurechtkommt, hat er schon vor längerer Zeit eine Ausbildungsverordnung erlassen, welche die Anforderungen an einen Gestor und dessen Werdegang festlegt.
Gestorias auf Mallorca / Reisebuch.de

Gut: Der Service kostet Geld. Spart jedoch Zeit und gibt uns mehr Sicherheit bei der Firmenanmeldung kein Häkchen in einem Antragsformular falsch zu setzen.

Einige Bekannte in Deutschland meinten gleich, das wäre wirklich eine praktische Dienstleistung, die sie auch gerne in Deutschland nutzen würden. Moment… eigentlich sind wir als Bürger der Staat und die ausführenden Organe wie Behörden unsere Angestellten. Und daher sollten unsere Angestellten verständlich mit uns kommunizieren. Oder?

Im direkten sowohl Social Media-Bekanntenkreis hörte ich mich um, ob mir eine Gestoria empfohlen werden kann. Zunächst kam da lange Zeit kein Echo zu mir zurück. Also studierte ich die Websites der Gestoren auf Mallorca hinsichtlich Spezialgebieten, Sprachen der Mitarbeiter etc. Ein Online-Auftritt sah etwas frischer aus als die anderen und weckte mein Interesse. Jedoch wollte ich mich bei so einer wichtigen Entscheidung nicht von einer etwas Branchen-unüblichen Website leiten lassen.

Schließlich erhielt ich eine persönliche Kontaktvermittlung auf Mallorca, welcher mir ausgerechnet die Gestoria empfahl, die mir per Website bereits zusagte. Montag lernten wir uns persönlich kennen, und wir beantragten unseren Firmennamen für die zu gründende S.L. in Spanien. Mittwochabend kam per E-Mail die Nachricht, dass aus den eingereichten Bezeichnungen bereits ein Name gewählt wurde. Flott!

Foto: Africa Studio / fotolia.com

Autor: DoSchu

digital communication consultant • coworking host @ Rayaworx / Mallorca • blogger at DoSchu.Com • founder of COWOXU Mallorca • digital pioneer • mobile enthusiast • speaker • moderator • networker • running on good coffee

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