2go2 Mallorca

Blog zur Insel im Mittelmeer


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FAQ Teil 3 zu 365 Tage Mallorca

Den ersten Teil Fragen liest Du hier 1 Jahr Mallorca: Wie geht es Dir? sowie hier FAQ Teil 2 zu 365 Tage Mallorca. Weiter geht es mit Antworten auf eure Fragen zu einem Jahr Umzug nach Mallorca:

Mallorca - I love it

11 • Bist Du zufrieden mit Deinem Leben in Santanyí?

Doris: Ich bin zufrieden und sehr froh, den Schritt gemacht zu haben. Über das Vermissen von Freunden und Bekannten sprachen wir ja schon, das bleibt als kleiner Wermutstropfen. Wenn jemand zu Besuch nach Mallorca kommt, ist die Wiedersehensfreude zu spüren besonders schön. Seit ich meine singende Yoga-Fee Caroline kennen gelernt habe (Danke Marion, dass Du uns sofort vernetzt hast), ist das Wohlbefinden deutlich gesteigert worden. Singen und Yoga haben mir schon sehr gefehlt. Mein Motorradfahren hat noch „room for improvement“, der Sommer war einfach sehr sehr warm dieses Jahr. Da möchte ich mir demnächst wieder mehr Zeit für nehmen. Weiterlesen


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FAQ Teil 2 zu 365 Tage Mallorca

Weiter geht es mit Antworten zu Euren Fragen nach 365 Tagen auf der iberischen Insel. Den ersten Teil Fragen liest Du hier 1 Jahr Mallorca: Wie geht es Dir?

Mallorca - I love it

6 • Muss man auch Mallorquinisch sprechen oder reicht Spanisch?

Das ist eine gar nicht so einfach zu beantwortende Frage. Amtssprachen sind auf Mallorca Spanisch (castellano) und Katalanisch (català). Gesprochen wird das català jedoch recht inselspezifisch als mallorquí. Unsere Blumenhändlerin kommt beispielsweise aus Barcelona und spricht català – auf Mallorca spricht sie Spanisch mit ihren Nachbarn, damit sie sich gegenseitig einwandfrei verstehen… Weiterlesen


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Unterwegs sicher arbeiten – VPN @ work – Teil 2

Lang hat’s gedauert, aber hier ist er der versprochene 2. Teil zum Thema VPN – Virtual Private Network.

Wie schon im ersten Teil Unterwegs sicher arbeiten – VPN Teil 1 erwähnt wollen wir einen Tunnel im Internet aufbauen, der unsere privaten Daten vor neugierigen Blicken abschirmt. Dazu brauchen wir einen VPN Server auf der einen und einen VPN Client auf der anderen Seite.

Laptop in the sun

Unterwegs im Liegestuhl sicher arbeiten

Was kann ich eigentlich mit einem VPN anfangen? Viele Firmen nutzen VPN, damit interne oder externe Mitarbeiter auf Anwendungen und Daten des Unternehmens sicher von ausserhalb zugreifen können. Private Nutzer oder Freelancer greifen auf Daten – zum Beispiel Fotos – zu, die auf einem Server zuhause oder im Büro gespeichert sind. Für die Zusammenarbeit im kleinen Team nutzen es ebenso einige Selbständige. Weiterlesen


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Unterwegs sicher arbeiten – VPN @ work – Teil 1

Endlich frei! Arbeiten wo man will

Laptop in the sun

Laptop in the sun

Unterwegs zu arbeiten ist so einfach. Es gibt fast überall WLAN und wenn es das nicht gibt, sind mobile Hotspots eine erschwingliche Lösung, um an fast jedem Ort Zugang zum Internet zu bekommen. Ihre Produktivität können viele Berufstätige inzwischen da entfalten, wo sie möchten – zumindest wenn sie zu den freien Geistesarbeitern, digitalen Nomaden oder auch zunehmend Festangestellten gehören, die von ihren Arbeitgebern die Freigabe und die technischen Mittel bekommen.

iCloud, Google Drive, Dropbox, CenterDevice, ich kann gar nicht alle Dienste aufzählen, die einen Datenaustausch und damit eine Zusammenarbeit von Projektteams unabhängig vom Standort ermöglichen. Dazu noch Skype, Hangouts, Facetime, die Liste von Kommunikationsmöglichkeiten ist ebenso endlos.

Wir kommen also an Daten ran und können miteinander drüber reden. Alles perfekt, oder?

Ja, seid Ihr den wahnsinnig? Das ist doch alles überwacht!

Ja, ich kann die Schauer, die fast jedem Leser hier jetzt über den Rücken laufen selber spüren und ich kann Sie hören: „Das ist doch aber alles unverschlüsselt und unsicher“, „Da kann ja jeder mitlesen, der irgendwo Zugang zum Netz hat“, „Seid Ihr wahnsinnig?“. NSA, BND, CIA, GCHQ, die Chinesen, alle lesen mit und das aus den verschiedensten Gründen.

Wie können wir trotzdem eine sichere Datenübertragung realisieren? Wie die Kommunikation sichern? Schließlich haben viele von uns mindestens eine Verschwiegenheits-Erklärung (Non Disclosure Agreement, NDA) unserer Arbeitgeber oder Kunden unterschrieben.

Darin verpflichten wir uns zum vertraulichen Austausch von Daten mit unseren Kunden. Das bedeutet vor allem, wir müssen alles dafür tun, dass die Daten in sicherer, am besten verschlüsselter Art und Weise übertragen werden, damit niemand Unbefugtes mitlesen kann.

Und das ist gar nicht so schwer, wie manche sich das jetzt vorstellen. Das Stichwort lautet: VPN

(Ich werde hier erklären, wie man seine Datenübertragung generell sichern kann. Die Themen anonymisiertes Surfen, Informanten- und Quellenschutz für z.B. Journalisten, etc. werde ich hier nicht explizit eingehen.)

Was ist ein VPN?

Virtual Private Network, kurz VPN genannt, ist eine Technologie, mit der hohe Datensicherheit in Form von verschlüsselter Datenübertragung auch in öffentlichen Netzen realisiert wird.

Hierbei wird „einfach“ ein verschlüsselter Übertragungskanal innerhalb der Netzwerkverbindung aufgebaut und damit ein privates Netz erzeugt. Details zur Technologie finden sich in Wikipedia:  VPN bei Wikipedia und auch, in etwas kürzerer Form bei Network Lab (letzteres nicht mehr ganz aktuell, bietet aber immer noch einen guten Einstieg).

Kurzer Exkurs für Nicht-Techniker

Das Internet ist ein großes Netzwerk, in dem der Datenverkehr flexibel über jeweils verfügbare Netzwerkinfrastrukturen läuft: Die Wege der Daten sind nicht fix vorgegeben. Dadurch sind alle Informationen mehr oder weniger frei empfangbar für andere Netzteilnehmer. Der Vorteil ist dabei, dass die Daten selbst bei Teilausfällen des Netzwerkes am Zielort ankommen, da sie sich flexibel einen anderen Weg bahnen. Das ist aber nur eine grobe Vereinfachung der Technologie (Die Geeks unter den Lesern mögen mir bitte verzeihen).

Ein VPN errichtet innerhalb des öffentlichen Netzwerks ein zweites, und zwar ein privates Netzwerk. Dieses Netz nutzt die Infrastruktur des Internets, schirmt aber den Datenverkehr vor neugierigen Blicken oder Bots ab.

Stellen wir uns einen Tunnel aus einer undurchsichtigen Plastikfolie vor, der auf dem Gehsteig einer öffentlichen Strasse aufgebaut wird. Darin gehen dann Mitarbeiter, Postzusteller, Paketdienstleister, etc. hin und her, ohne dass jemand davon etwas mitbekommt. Da diese Verbindung aber nicht physisch fixiert aufgebaut ist, sondern immer nur dann erstellt wird, wenn man sie braucht, ist dieses Netzwerk nur virtuell.

Dazu braucht man natürlich die nötige Infrastruktur, d.h. sowohl in der Hardware der Nutzer als auch der Unternehmen oder Lösungsanbieter. Um im Bild des Plastiktunnels zu bleiben: Beide Endstellen müssen sich einig sein, welches Plastik verwendet wird, welchen Durchmesser der Tunnel hat und auch, wie die durch die Wand verhindert wird.

Geschützt in der Öffentlichkeit

Im VPN ist das in der Regel eine Client-Software auf einem Laptop und eine Server-Software auf Seiten der Firma. Über die verschlüsselte Verbindung kann dann jeglicher Netzwerkverkehr des Laptops über diesen Server geleitet werden, der dann weitere Dienste oder Anwendungen zur Verfügung stellt. Kurz: Man kann so arbeiten, als wäre man direkt vor Ort im Unternehmen.

Die folgende Grafik zeigt beispielsweise an jedem Unternehmens-Standort einen VPN Server (blauer Kasten), die permanent verknüpft sind. Remote tätige Mitarbeiter dagegen verbinden sich jeweils mit einem passenden Client. Steht die VPN-Verbindung (schwarze Leitungen), kann niemand von außen die Daten lesen, obwohl alles über das öffentliche Internet geleitet wird.

Virtual Private Network overview.svg
Virtual Private Network overview“ von Ludovic.ferre (Diskussion · Beiträge) – Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.

Der unschlagbare Vorteil dieser Technologie ist, dass so unsichere Verbindungen sehr sicher werden; Voraussetzung für viele Firmen, überhaupt Telearbeit oder Remote Work zuzulassen.

Aber Achtung: Ein VPN hilft nicht gegen Ausspähung durch Trojaner oder anderer Malware auf dem eigenen Computer. Es wird nur die Übertragung der Daten durch Verschlüsselung geschützt, nicht die Daten selbst auf dem Rechner. Auf einem entsprechenden Virenschutz ist beispielsweise nicht zu verzichten.

Freut Euch auf VPN Teil 2
So, das erstmal genug für heute. Im 2. Teil wird es noch konkreter:

  • Was ist ein Firmen-VPN?
  • Was kann ich als Selbständiger oder Privatmensch tun?
  • Wie funktioniert das?


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Lissabon 2014 Coworking Europe Conference

Soeben mein Konferenzticket in der Early Bird-Phase erstanden: Im November geht’s zur Coworking Europe Conference in Portugals Hauptstadt Lissabon.
Coworking Coffee MugNach Stationen in Brüssel, Berlin, Paris und Barcelona erwartet die Veranstaltung mehr als 300 an Coworking Interessierte: Coworking Space Betreiber, Stadtentwickler, Digital Nomads, aktive Coworker oder Gründerzentren (neudeutsch Inkubatoren).

Im letzten Jahr kamen Teilnehmer aus über 40 Ländern nach Barcelona. Denn Coworking ist alles andere als ein auf die USA oder vereinzelte Städte Europas beschränktes „Phänomen“:

„As of early 2013, more than 1.200 coworking spaces are in operation in Europe.

In less than 5 years, the total of coworking spaces has overtook, for instance, the total of incubators and innovation centers operating in Europe.

The number of coworking spaces worldwide is almost doubling every year, getting close to 2.500 globally.“

Quelle: CoworkingEurope.net

Passend zum Coworking-Stil ist die Konferenz keine Frontal-Veranstaltung. Das 3-Tages-Programm teilt sich in Vorträge, Workshops sowie einen Unkonferenz/Barcamp-Teil auf. Aktuell ist der Themenfahrplan noch work in progress.

Aus dem Programm in Lissabon

Das vorläufige Programm kündigt unter anderem den „Standard-Vortrag“ zur aktuellen Situation des Coworking von Carsten Foertsch (deskMag) an: „Coworking facts and figures in 2014 – Presentation of the World Coworking Survey“.

Besonders gespannt bin ich auf den Erfahrungsbericht von Amarit Charoenphan aus dem HUBBA Coworking Space für Tech-Startups in Thailand. Und auf das Panel u.a. mit Christian Cordes (Coworking Wolfsburg): „Coworking spaces as gateway to implement policies in the fields of entrepreneurship, sustainable development, city planning or the digitization of the elderly people“.

Coworking Europe Conference

24.-26. November 2014 im São Jorge Cinema

Details und Anmeldung: http://coworkingeurope.net

Zur Einstimmung ein Video von der letzten Coworking Europe Conference in Barcelona:

Foto Coworking Coffee Mug von DoSchu


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Digital Nomads in den Ferien – bcnue Session

Barcamp Nürnberg Session bcnueLange ging ich davon aus, dass es nur mir so geht. Andere trennen zwischen Arbeit und Urlaub, nur mir springen neue Aspekte in den Ferien für Konzepte oder Projekte ins Hirn. Inzwischen weiss ich – da steh ich nicht allein. Dank Smartphones, Tablets oder Laptops und Online-Anwendungen können viele Wissensarbeiter nahezu jeden Ort zum temporären Arbeitsplatz machen. Das Büro reist im Koffer mit.

In der Session Digital Nomads & Ferien beim Barcamp Nürnberg im April 2014 war dann recht schnell klar, was die Top 3 Themen beim Arbeiten auf Reisen sind: 1. WLAN 2. WIFI 3. … Akku ;)

Dazu machte die Session deutlich, wie unterschiedlich auf die zunehmend verschwimmenden Grenzen zwischen beruflichem und privatem Leben reagiert wird. Vom Wunsch der strikten Trennung bis zur entspannter empfundenen Bewältigung beruflicher Anforderungen. Weiterlesen