2go2 Mallorca

Blog zur Insel im Mittelmeer


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So glücklich wie Lakritz freut sich das Honigkuchenpferd

Foto: K.-P. Adler / fotolia.comPassend zum unglaublichen 7:1 im WM-Halbfinale in Brasilien kommt mir wieder eine Redensart in den Sinn, die ich im Blog Notes in Spanish Gelesen habe. Als Antwort auf die Frage ¿Qué tal? (Wie geht’s) kann auf Spanisch geantwortet werden:

Estoy más feliz que un regaliz.

Wort für Wort ins Deutsche übersetzt bedeutet dieser Ausdruck „Ich bin glücklicher als ein Lakritz.“
Hm.

Glücklicher als ein Lakritz?

In der deutschen Sprache vergleichen wir in typischen Redewendungen unsere gute Laune mehr mit der Tierwelt:

  • Wir freuen uns wie ein Schneekönig.
    (Gemeint ist nämlich der Singvogel namens Zaunkönig und seine erfreuliche Anwesenheit im Winter)
  • Wir grinsen oder strahlen wie ein Honigkuchenpferd.
  • Manchmal lebt das Tier nicht mehr so richtig:
    Denn manche freuen sich wie ein Schnitzel.
    (Ganz ehrlich: Diese Variante habe ich noch nie so richtig verstanden)

Moment, Honigkuchenpferd?! Ein Tier ist das ja nicht wirklich. Eher ein süßes Gebäck – und damit dann vergleichbar mit der für die spanische Redensart herangezogenen Süßigkeit Lakritz…

Kudos

Vielen Dank für die sprachliche Anregung an NotesInSpanish – Más feliz que un regaliz – Spanish Happiness Phrases


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Digitalien & Umzug: E-Paper wickelt nix ein

Wenn ich so über den bevorstehenden Umzug nachdenke, zeigen sich Auswirkungen der Digitalisierung. Zum Beispiel hat sich der Bücherbestand in den Regalen deutlich geringer vermehrt als in den Jahren zuvor.

Das heißt erfreulich weniger schwere Kisten beim Umziehen. Kindle oder iPad wiegen kaum etwas. Darin die Biblioethek der Digital Nomads: Reisen mit leichtem Gepäck und trotzdem den Bücherschrank zur Hand.

Foto: DoSchu

Die gut tragbare mobile Bücherkiste


Ähnlich verhält es sich mit multimedialem Inhalt: Musik kaufte ich in den letzten Jahren zunehmend online und damit ohne Plastikverpackung.

Über ein weiteres Phänomen des Umzugs in Digitalien stolperte ich jüngst im Blog Techniktagebuch:

Das Schwierigste am ganzen Umzug hat auch mit dem Internet zu tun: Um die nötigen Zeitungen zum Einwickeln von Glas und Porzellan zusammenzubekommen, brauchte es insgesamt fünf Personen, die in der Stadt mehrere Ablagestellen der örtlichen Kleinanzeigen-Zeitung abgrasen. In der eigenen Papiertonne hat in meiner Kohlenstoff-Filterblase niemand genug Zeitungspapier.
Felix Neumann im Techniktagebuch

So ganz digital bin ich dann doch noch nicht. Aber ich sammle vorsichtshalber jetzt schon mal die SZ-Ausgaben meines Wochenend-Abonnements…


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Über Blog-Visitenkarten und schöne Meerfotos

„Wie heisst dein neues Blog noch mal?“ Die Frage kennen sicher einige Blogger unter uns, wie zuletzt auf dem Ironblogger München Treffen. Eine Visitenkarte zum Blog habe ich bisher selten bekommen. Eher den Hinweis, google dies und das dann findest du mich. Nur: Denke ich noch mal daran?

Daher bin ich ein Fan von „haptischen Remindern“: Visitenkarten – und Postkarten, Grusskarten oder Postkartenkalendern. Einige können sich sicher noch an meine Kartenprojekte für DoSchu.Com erinnern. Also Motive und Meerfotos von Mallorca-Trips rausgesucht und Visitenkarten drucken lassen.
Fotos: DoSchu

Das MOO Prinzip

Wo drucke ich bevorzugt meine Visitenkarten? Einerseits bei Cyberhafen in Berlin andererseits bei MOO in London. Denn MOO bietet zu günstigen Konditionen abwechslungsreiche Karten-Sets mit verschiedenen Motiven.

Einfach Fotos oder Grafiken bei moo.com hochladen (maximal 50 Motive), und die bestellte Anzahl Visitenkarten (oder Postkarten) wird automatisch auf die hochgeladenen Bildvarianten verteilt. Die Rückseite mit Kontaktangaben bleibt für jede Karte gleich.

Für ergänzende Angaben – z.B. sobald unser gewünschter Name für den Coworking Space gesichert ist – habe ich auf der Rückseite viel Platz gelassen. So könnte ich praktische quadratische Mini-Aufkleber im Stil eines Logos für Smartphone-Apps bei moo drucken lassen („Sticker Books“, gleiches Konzept wie bei den Karten). Wahrscheinlich jedoch werden wir einen Stempel schnitzen lassen.

Sinnvolle Punkte bei der Papierwahl

Statt dem glatten Oberflächen-Finish meiner bisherigen MOO Karten habe ich mich dieses Mal für die Papiersorte MOO Papier „Grün“ entschieden. Laut Anbieter wird das Papier aus 100 % Recyclingpapier sowie mit Windenergie hergestellt.

Die Karten fühlen sich super an, haben eine matte Oberfläche. „Typisch recycled“ wirken sie nicht. Wichtig war mir, dass sie perfekt beschriftet werden kann. Oder die Farbe beim Stempeln mit dem kommenden Geschäftslogo nicht verschmiert. Und das trifft zu.

Apropos selbstgestaltete Visitenkarten. Bloggerin Anne / neontrauma.de ist auch ein bekennender Fan der MOO Cards und setzte bei ihrer Kartengestaltung zum Blog noch eins drauf: Quasi eine DIY Stanze für die persönliche Note. Gefällt mir sehr!

 

Auswahl mit Aha & Story

Wer uns jetzt bittet, „haltet mich über eure Pläne auf dem Laufenden“, bekommt die Kartenauswahl vorgelegt. Und weil es eigene Fotos sind, gerne die Story zum Bild dazu.

Schöner Zusatzeffekt: Ich erhalte Feedback zu den Motiven und sehe, welche am besten ankommen. Das lasse ich dann später in die Bebilderung von Website oder anderem Material zum neuen Business einfließen.

Welches Motiv gefällt euch am besten?

Fotos: DoSchu


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Lissabon 2014 Coworking Europe Conference

Soeben mein Konferenzticket in der Early Bird-Phase erstanden: Im November geht’s zur Coworking Europe Conference in Portugals Hauptstadt Lissabon.
Coworking Coffee MugNach Stationen in Brüssel, Berlin, Paris und Barcelona erwartet die Veranstaltung mehr als 300 an Coworking Interessierte: Coworking Space Betreiber, Stadtentwickler, Digital Nomads, aktive Coworker oder Gründerzentren (neudeutsch Inkubatoren).

Im letzten Jahr kamen Teilnehmer aus über 40 Ländern nach Barcelona. Denn Coworking ist alles andere als ein auf die USA oder vereinzelte Städte Europas beschränktes „Phänomen“:

„As of early 2013, more than 1.200 coworking spaces are in operation in Europe.

In less than 5 years, the total of coworking spaces has overtook, for instance, the total of incubators and innovation centers operating in Europe.

The number of coworking spaces worldwide is almost doubling every year, getting close to 2.500 globally.“

Quelle: CoworkingEurope.net

Passend zum Coworking-Stil ist die Konferenz keine Frontal-Veranstaltung. Das 3-Tages-Programm teilt sich in Vorträge, Workshops sowie einen Unkonferenz/Barcamp-Teil auf. Aktuell ist der Themenfahrplan noch work in progress.

Aus dem Programm in Lissabon

Das vorläufige Programm kündigt unter anderem den „Standard-Vortrag“ zur aktuellen Situation des Coworking von Carsten Foertsch (deskMag) an: „Coworking facts and figures in 2014 – Presentation of the World Coworking Survey“.

Besonders gespannt bin ich auf den Erfahrungsbericht von Amarit Charoenphan aus dem HUBBA Coworking Space für Tech-Startups in Thailand. Und auf das Panel u.a. mit Christian Cordes (Coworking Wolfsburg): „Coworking spaces as gateway to implement policies in the fields of entrepreneurship, sustainable development, city planning or the digitization of the elderly people“.

Coworking Europe Conference

24.-26. November 2014 im São Jorge Cinema

Details und Anmeldung: http://coworkingeurope.net

Zur Einstimmung ein Video von der letzten Coworking Europe Conference in Barcelona:

Foto Coworking Coffee Mug von DoSchu


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Helm auf – Mallorca im Blick

Wir sind vor 5 Jahren das erste mal nach Mallorca geflogen, um Motorrad zu fahren – und vor allem um einen Enduro Kurs bei Johannes von Mallorquin Bikes zu machen.
Er hat uns wunderschöne Ecken und Ausblicke gezeigt, die wir alleine nie gefunden hätten. Seine Spezialität ist „Enduro Wandern“, d.h. mit einem geländetauglichen Zweirad über Straßen, Feldwege und auch quer durchs Gebüsch, um Land und Leute kennen zu lernen. Dieses Foto fasst alles zusammen:

Mallorca mit der Enduro entdecken

Mallorca mit der Enduro entdecken

Mallorca zu Füssen, der Ausblick grandios und die Ruhe (hier nicht im Bild) perfekt – zumindest solange die Enduros aus sind :-)

Also, wer mal ins Gelände will und sich alleine noch so ganz traut, sollte einfach mal bei http://www.mallorquin-bikes.de/ vorbei schauen. Es lohnt sich immer.


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Mi Profesor es un Gato – App-Test

iPad App ScreenshotSpanisch lernen mit Rosetta Stone ist schon prima. Bei der von uns gewählten Offline-Version des Kurses ist jedoch keine mobile App-Nutzung dabei. Also habe ich mir eine Alternative fürs Tablet gesucht: Bei der CatAcademy wurde ich fündig.

Nicht unähnlich zu Rosetta Stone werden bei Cat Spanish von CatAcademy die spanischen Sprachelemente mit Bildern geschult.

So beschreibt es der Anbieter in der App-Beschreibung auf itunes:

„Think Rosetta Stone, to the power of LolCats.“

Katz und Hund bei CatSpanish

Klar dass dabei kein Hunde-Bashing fehlen darf…

Dabei wird viel mit Multiple Choice und Wort-Zuordnungen gearbeitet. In den „Reviews“ zu jeder Einheit wird das Wissen darüber hinaus auch mit Freitexteingaben geprüft. Das hatte ich zunächst übersehen und erst später festgestellt, wie wichtig es ist, das Gelernte auch frei schreiben zu können. Weiterlesen


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Work anywhere – seit 1997

Remote arbeiten, ein Trend, der schon seit einiger Zeit real ist. Zumindest für einige. In den 1990er Jahren entdeckte ich das Arbeiten von unterwegs – und mag es heute nicht mehr missen.

Einer der „Nachteile“ als Informatiker zu arbeiten ist, dass man seine Arbeit immer mit dabei hat. Über Probleme nachdenken, Lösungen skizzieren und unbedingt ausprobieren müssen, das macht die Arbeit spannend und eine gewisse Ortsungebundenheit ist da förderlich. Zum Glück bietet die IT-Branche genau die richtigen Technologien dafür. Und das schon sehr lange, auch wenn es erst in den letzten Jahren im Mainstream angekommen ist.

Schon an der Uni ging es los

Wenn ich so drüber nachdenke, hatte ich mein erstes Remote Arbeitserlebnis Anfang der 90er Jahre an der TU München. Ich bekam einen Uni-Rechner mit Akustik-Koppler zur Verfügung gestellt. So ausgestattet konnte ich mich über die Telefonleitung mit dem Uni-Netz verbinden.

hawaii

Statt Stau in Wien: remote working cool auf Hawaii

Das war zwar mäßig spannend, aber sehr hilfreich, wenn man nicht direkt an die Rechner im Leibnitz Rechenzentrum musste. Laut oder auch leise unterhalten oder gar Husten war tabu, sobald die Verbindung stand: Der Koppler war geräuschempfindlicher als ein Bewohner im Münchner Glockenbachviertel. Weiterlesen