2go2 Mallorca

Blog zur Insel im Mittelmeer


Ein Kommentar

Sonntag in Can Jordi

Wir erzählten ja schon öfter davon, wie es im Oktober bis März spriesst, grünt und blüht auf Mallorca. Deutlich vor Augen führte mir das unser heutiger Sonntagmorgen-Sport: Entkrauten der Ausgrabungsstätte.

Die hiesige Kulturinitiative Lausa, Associació Cultural lud per eMail ein, beim Grünschnitt in Can Jordi mitzuhelfen. Von den Ausgrabungen im Norden Santanyís hatte ich ja bereits im Blog Ein Besuch in … der Talaiot Kultur  geschrieben, als ich mit meiner Schwester zum ‚Steineputzen‘ ging. Ende August deckten wir die Ausgrabungsstätte für die Weiterarbeit im nächsten Jahr zum Teil ab. Ich dachte, ach, so ein bisschen Gras rupfen…

Can Jordi Mallorca

Can Jordi mit Buschwerk

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Quasi Technik Museum

Außergewöhnliche Funde: längst vergessene Gadgets der Vergangenheit

Die eine räumen den Keller mal wieder auf, wir sind dabei unseren Hausstand für den großen Umzug zu reduzieren. Ausmisten halt. Und dabei zieht mal wieder die Technik der letzten 20 Jahre in Form des einen oder anderen Artefaktes vorbei, das vielleicht einmal unersetzlich war und jetzt teilweise traurigen Blickes um’s Überleben kämpft.

Exemplarisch habe ich hier eines der besten Adventures aus der Prä-Onlinezeit, welches jetzt tatsächlich auch wieder auf der Playstation gespielt werden kann: „Sam & Max hit the road“, witzig subversiv und mit schonungslosen Blicken hinter die Fassade eines kuscheligen Hasen.

Gekauft habe ich es bei meinem ersten beruflichen USA-Aufenthalt in Columbus, Ohio. 1995 lernte ich am dortigen Hauptsitz von CompuServe einiges über den Betrieb von Online-Diensten.

Zeugen der Online-Frühgeschichte

Die Disketten der ehemaligen Platzhirsche – CompuServe Information Manager (CIM) für DOS und OS/2 sowie originalverpackter Netscape Navigator aus meiner Zeit bei Netscape – zeugen von der Vergänglichkeit des Ruhmes. Quasi die Stein- und Eisenzeit-Werkzeuge des Internet. Disketten sind übrigens das, was euch als „Speichern“-Symbol in vielen Anwendungen anlacht.

Erstaunlich & kurios

Dann haben wir noch die unentbehrlichen Handys Nokia 6310i, 6021 und das Siemens S35i – ehemalige Spitzenmodelle (OK, das 6021 nicht wirklich). Alle ohne Kamera. Und tatsächlich gar nicht mal so alt. Alle lassen sich erstaunlicherweise problemlos laden und die Akkus sind, trotz des hohen Alters, sogar nicht sofort platt!

Mit diesen Geräten kamen bei den Ausgrabungen übrigens Hasi und Bärchen ans Licht: zwei kuschelige Handyhüllen. Nach Feedbacks auf Facebook und Instagram werden die auch mit umziehen :) (Danke sagt DoSchu)


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So glücklich wie Lakritz freut sich das Honigkuchenpferd

Foto: K.-P. Adler / fotolia.comPassend zum unglaublichen 7:1 im WM-Halbfinale in Brasilien kommt mir wieder eine Redensart in den Sinn, die ich im Blog Notes in Spanish Gelesen habe. Als Antwort auf die Frage ¿Qué tal? (Wie geht’s) kann auf Spanisch geantwortet werden:

Estoy más feliz que un regaliz.

Wort für Wort ins Deutsche übersetzt bedeutet dieser Ausdruck „Ich bin glücklicher als ein Lakritz.“
Hm.

Glücklicher als ein Lakritz?

In der deutschen Sprache vergleichen wir in typischen Redewendungen unsere gute Laune mehr mit der Tierwelt:

  • Wir freuen uns wie ein Schneekönig.
    (Gemeint ist nämlich der Singvogel namens Zaunkönig und seine erfreuliche Anwesenheit im Winter)
  • Wir grinsen oder strahlen wie ein Honigkuchenpferd.
  • Manchmal lebt das Tier nicht mehr so richtig:
    Denn manche freuen sich wie ein Schnitzel.
    (Ganz ehrlich: Diese Variante habe ich noch nie so richtig verstanden)

Moment, Honigkuchenpferd?! Ein Tier ist das ja nicht wirklich. Eher ein süßes Gebäck – und damit dann vergleichbar mit der für die spanische Redensart herangezogenen Süßigkeit Lakritz…

Kudos

Vielen Dank für die sprachliche Anregung an NotesInSpanish – Más feliz que un regaliz – Spanish Happiness Phrases


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Work anywhere – seit 1997

Remote arbeiten, ein Trend, der schon seit einiger Zeit real ist. Zumindest für einige. In den 1990er Jahren entdeckte ich das Arbeiten von unterwegs – und mag es heute nicht mehr missen.

Einer der „Nachteile“ als Informatiker zu arbeiten ist, dass man seine Arbeit immer mit dabei hat. Über Probleme nachdenken, Lösungen skizzieren und unbedingt ausprobieren müssen, das macht die Arbeit spannend und eine gewisse Ortsungebundenheit ist da förderlich. Zum Glück bietet die IT-Branche genau die richtigen Technologien dafür. Und das schon sehr lange, auch wenn es erst in den letzten Jahren im Mainstream angekommen ist.

Schon an der Uni ging es los

Wenn ich so drüber nachdenke, hatte ich mein erstes Remote Arbeitserlebnis Anfang der 90er Jahre an der TU München. Ich bekam einen Uni-Rechner mit Akustik-Koppler zur Verfügung gestellt. So ausgestattet konnte ich mich über die Telefonleitung mit dem Uni-Netz verbinden.

hawaii

Statt Stau in Wien: remote working cool auf Hawaii

Das war zwar mäßig spannend, aber sehr hilfreich, wenn man nicht direkt an die Rechner im Leibnitz Rechenzentrum musste. Laut oder auch leise unterhalten oder gar Husten war tabu, sobald die Verbindung stand: Der Koppler war geräuschempfindlicher als ein Bewohner im Münchner Glockenbachviertel. Weiterlesen